we're all suckers for tragedies

you've got to understand it, you can never beat the bandit!

I’m sorry I met you, darling.

Wenn wir von allem abhängig sind, das uns aufrecht durch das Leben gehen lässt, sind wir dann wirklich mehr als die Luft die wir atmen? Durchsichtig, nur für gewisse Zeit zu spüren, kalt.

Ausgehend von diesem Gedankengang stellt sich mir dann jedoch die Frage, warum man sich so leicht von Menschen lösen kann, wenn man sie doch zum Leben braucht.

Dann sind wir eben wohl doch nicht alle gleich. Weder vor uns selbst, noch vor irgendeinem Gott. 

Wir sind austauschbar, jeder von uns zu ersetzen. Wir verleihen uns selbst einen Rang. Genannt Niveau, Stolz, Karriere. Wir ziehen uns aus unserem Monatsgehalt, Anzahl der Sexualpartner, aus dem Auto das wir fahren eine Lebensberechtigung.

Wir verspotten die, die in unseren Augen weniger wert sind als wir. Und davor beuten wir sie mit für uns nützlichem Wissen, Emotionen aus.

Dann lassen wir sie fallen. Tiefer als wir sie einschätzen, nur um sie verspotten zu können. Denn was wäre denn unser Leben ohne ein bisschen Humor?

Und jetzt sitze ich auf dieser scheiß kalten Marmortreppenstufe und frage mich, ob ich auch nur einen Deut besser bin, es jemals war und gleichzeitig bemitleide ich mich stark egozentrisch, womit ich das denn verdient habe.